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<pre>Angesichts des zu Buche schlagenden 8. Tabellenplatzes ist es von dem abschließenden Heimspiel dann aber doch etwas zu viel verlangt, mit dem ernüchternd verlaufenen Halbjahr zu versöhnen — vielmehr gilt es, sich für die im Frühjahr geplante Aufholjagd vielversprechend zu positionieren.  <p> Mainz-Manager Christian Heidel: „Dass wir Spiele wie gegen Darmstadt und in Bremen nicht gewinnen, zeigt: Da fehlt uns auch noch ein Quäntchen an Klasse und Abgeklärtheit.“  <p>  Allerdings könnte die Situation bei den Nullfünfnern noch deutlich besser sein. Am vergangenen Spieltag beim 1:1 bei Borussia Mönchengladbach war Mainz die klar bessere Mannschaft und hätte auch gewinnen können. <p> „Irgendwann wird der Knoten platzen“, ist sich Mainz-Sportvorstand Rouven Schröder sicher. „Im Training sehe ich das Netz regelmäßig flattern. Das wird uns auch wieder in den Spielen gelingen.“ <p>  Werden im Freiburger Lazarett mit Niederlechner, Lienhart und Frantz noch immer drei Altlasten betreut, gibt es zwischenzeitlich mit Höfler und Ravet obendrein auch noch zwei Neuzugänge auf der Verletztenliste zu beklagen.  </pre>


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<pre>Im Endspurt rechnen sich die Knappen nun gute Chancen aus, mit der schon so lange weißen Weste auch in die Winterpause zu gehen: Gegen Augsburg, in Frankfurt und gegen den FC Köln (Pokal-Achtelfinale) hat es der Revier-Klub jeweils auf volle Dreier abgesehen.  <p> Die betretenen Mienen nach dem Abpfiff waren somit wohl bereits ersten Anflügen von Überheblichkeit geschuldet; spätestens nach dem Führungstreffer von Zuber hatten die meisten Spieler den Dreier schon gedanklich auf dem Punktekonto gutgeschrieben.  <p>  Zum einen haben die Borussen erstmals in ihrer Bundesliga-Geschichte drei Mal einen Rückstand aufholen können, zum anderen beendete Lars Stindl nach 1506 Minuten seine Torsperre. Josip Drmic netzte sogar nach zwei Jahren erstmals wieder ein. <p> Zwar waren die Düsseldorfer in der Vorsaison mit neun Siegen die zweitstärkste Auswärtsmannschaft der Bundesliga, doch kassierte die fünftmeisten Pleiten (6) sowie die fünftmeisten Gegentore (24) in der Ferne. <p>  Diese Prioritätensetzung hatte die roten Bullen allerdings auch bei der allmählich wieder zu einer Heim-Macht erstarkenden Werkself nicht gehindert, nur knapp an einem Dreier vorbeizuschrammen: In der BayArena waren die Leipziger zwischenzeitlich sogar schon auf die Siegerstraße eingebogen.  </pre> 


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<pre> Das 0:2 im Heimspiel gegen Werder Bremen beförderte die „Königsblauen“ wieder in die Abstiegszone.  <p> Hatten sich die Borussen mit zehn Zählern nach fünf Runden noch im Soll befunden, wurde das Team inzwischen ein paar Plätze nach unten durchgereicht — ausnahmsweise ist das Abrutschen in diesem Falle aber nicht nur auf das seit langem zu beklagende Schwächeln in der Fremde zurückzuführen.  <p>  Langsam sollten aber wieder Siege eingefahren werden, denn viel Luft nach unten gibt es nicht mehr. <p>  Ã„hnlich, aber nicht ganz so konkret formulierte es Teamkollege Julian Brandt: „Grundsätzlich sind wir auf einem guten Weg. Wir machen sehr viele Fortschritte. Trotz der Niederlage geht die Tendenz nach oben.“ <p>  Zu Hause gegen die wankelmütigen Gladbacher sollte dies schon möglich sein — immerhin hat der FC Schalke die letzten vier Heimspiele allesamt gewonnen und nur zwei der bisherigen 15 Liga-Partien vor heimischer Kulisse verloren.  </pre>


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<pre> Wie bei den Breisgauern endete die Partie VfB Stuttgart gegen RB Leipzig ebenfalls mit 0:0.  <p> Beim Hamburger SV herrscht Alarmstufe rot — die 0:2-Heimleite gegen den FC Köln war die vierte Bundesliga-Niederlage am Stück und der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz beträgt bereits fünf Punkte.   <p> Am vorigen Wochenende gingen die Hoffenheimer erstmals seit zehn Spieltagen leer aus. <p>  Nachdem die Rückrunde eher verhalten begonnen hatte, startet die Mannschaft von Pal Dardai schließlich seit einem reichlichen Monat wieder richtig durch; mit vier Dreiern aus den letzten fünf Partien wurde der dritte Tabellenplatz vorerst abgesichert.  <p> In dieser Spielzeit haben die Augsburger aber nur drei der bisherigen zehn Auswärtsspiele gewonnen — 2:1 bei Eintracht Frankfurt, 3:0 bei Werder Bremen und zuletzt 3:1 bei Mainz 05.  </pre>


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<pre> Streich versuchte zwar durch taktische Umstellungen das Ruder noch herumzureißen, doch auch wenn es in der zweiten Halbzeit besser lief, gelang die Wende nicht.  <p> Während der Ausgleichstreffer durch eine Unachtsamkeit in der Defensive fiel, hatte der BVB bei den Treffern zwei und drei großes Glück. So war das Tor zur Führung ein unhaltbar abgefälschter Reus-Schuss, der dritte Treffer fiel im Nachschuss nach einer tollen Parade.  <p>  Der zunächst etwas knirschende Auftritt war dabei gewiss auch der stark veränderten Startelf geschuldet: Das Volksparkstadion hatte Kovac offenbar als einen geeigneten Ort ausgemacht, um bereits zu Beginn der Englischen Wochen mit dem Rotieren anzufangen. <p>  „Das waren extrem wichtige Punkte“, atmete Hertha-Coach Pal Dardai erstmal durch. Die ließen sich sogar leichter einfahren als angenommen.  <p> Gegen Stuttgart ließ es die Werkself sogar schon nach zwei Minuten klingeln! Insbesondere gilt es dabei, ein Auge auf Florian Wirtz zu werfen. Der Leverkusener Stürmer scheint derzeit außer Rand und Band zu sein.  </pre>


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